Vereins-Busfahrt 2022

von Annika Thiemer
Zugriffe: 236

Harz-Reise mit Abenteuer, Hexe, lukullischen Genüssen und schöner Natur

Vereinsbusfahrt 2022 – diesmal in den Harz. Der Brocken sollte „erklommen“ werden. Unser Cheforganisator Klaus hatte wieder alles bis ins Detail durchdacht und vorbereitet.  Wir freuten uns. Doch dann die bittere Nachricht:  Da oben brennt der Wald!  Die Fahrt mit der Harzer Schmalspurbahn endete schließlich drei Stationen vorher. Nix da mit schönem Ausblick.  Schade.

Doch Klaus hatte ja noch viele andere Attraktionen im Ärmel. Es ging gleich los mit der Rappbodetalsperre und der fast 500 Meter langen Fußgänger-Hängebrücke. Also Mutige vortreten zum Nervenkitzel in 100 Metern Höhe! Die Brücke schaukelt nämlich ein bisschen. Aber es machte trotzdem oder gerade deswegen so viel Spaß. Man hätte natürlich auch mit dem „Giga-Swing“ runter rasen oder „Bungee-Springen“ können. Uns aber genügte das Brückenabenteuer….

Gleich anschließend dann nach Thale zum Hexentanzplatz. Für uns stand in zauberhafter Landschaft in 454 m Höhe die Hexe Griseldis mit langer Nase und Besen bereit. Sie ließ dann auch sofort ihren ganzen Hexen-Charme sprühen, war hexenmäßig zurechtgemacht und erkannte mit Scharfblick, wer sich wohl am besten zu ihrem Assistenten eignete. Na klar: Klaus Schönhoff!  Er durfte ihr bei ihrem Schnickschnack beistehen und unter ihrer Anleitung einen Trank rühren. Sie selbst zitierte unter anderem aus Goethes „Faust“, erklärte uns den Unterschied zwischen guten und bösen Hexen und überraschte mit lustigen Versen, wobei sie die Männer besonders animierte. Hinterher gab’s für alle einen Hexenschnaps. Jedenfalls eine lustige Veranstaltung mit viel Witz und viel Applaus.

Wohl niemand ahnte, dass uns mit dem von Klaus ausgesuchten „Hotel Wernigerode“ in Wernigerode ein weiterer Höhepunkt unserer Reise bevorstand. Historisch von außen, hochelegant von innen. Es war ein Genuss, dort zu übernachten. Ja, und dann das Abendessen und am nächsten Morgen das Frühstück. Eine lukullische Parade, in der die Vielfalt der erlesenen Speisen nicht mehr zu übertreffen war.

Nicht zu vergessen auch die hervorragende Stadtführung von Gisela Felchow. Sie verstand es großartig, die vielen zauberhaften Fachwerkbauten mit ihrer Geschichte und Schönheit zu erklären. Manchmal fühlten wir uns wie in einer Puppenstadt.

Am zweiten Tag fuhren wir mit der Harzer Schmalspurbahn (Dampflok) rauf zum Brocken. Allerdings endete die Reise, wie gesagt, ein paar Stationen vor Erreichen der markanten Brockenkuppe. Zwar waren die Brände da oben weitgehend gelöscht, aber die Gefahr noch nicht endgültig beseitigt. So fuhren wir wieder zurück und vorbei an riesigen Flächen vernichteter Wälder.  Ein trauriger Anblick….

Dann weiter ins märchenhafte Quedlinburg mit prachtvollem Schloss und seinem mittelalterlichen Charme (UNESCO-Weltkulturstadt). Ebenfalls ein wundervoller Anblick der aneinander gereihten Fachwerkhäuser.  Eins schöner als das andere. Muss man mal gesehen haben. Nach der Mittagspause, die jeder nach Lust und Laune für sich gestalten konnte, stürzten wir uns auf die „Käsekuchenbäckerei“ am Schlossberg, die mit bis zu 131 Käsesorten wirbt. Mit einem Stück Käsekuchen nach freier Auswahl im Bauch bestiegen wir schließlich unseren Bus – Richtung Heimat.

Und Klaus stellte auch gleich die neue Fahrt 2023 vor, die dann auf die Insel Usedom führt. Und auch das Hotel steht schon fest in Swinemünde/Polen. Auf Grund der Ferien in Polen fahren wir erst im September vom 16.-17.09.23.

Was den Teilnehmern besonders gefiel?  Hier ein paar Stimmen:

Claudia Harzmann: Stadtführung, Fachwerkhäuser, Bimmelbahn mit Erklärung der Stadt und seiner Geschichte.  Anne Büning: Klaus’ Organisation, Stiftskirche (innen), Fachwerkhäuser.  Hubertus Kuhlmey:  Die drei H: Hotel, Hängebrücke, Harz und Organisation.  Bernhard Schütz: Talsperre, Hängebrücke, Hotel, Stadtführung, Hexe. Werner Sidow: Klaus’ Organisation, Brücke, Talsperre, Hexe, Stadtführung Wernigerode, Waldspaziergang durch Quedlinburg. Dieter Merda: Talsperre, Hotel, Klaus’ Organisation.

Was uns Klaus auf dieser Tour in den Harz geboten hat, war, wie Hans Rosenthal sagen würde, S P I T Z E !.  Wir freuen uns aufs nächste Jahr. Danke im Namen aller sagt

Horst Lietzberg