Masters Championat in Werder und Deutsche Masters-Meisterschaften in Münster

von Annika Thiemer
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Doppel-Gold für Doppelvierer

11./12.06.  Mitte Juni fand das Championat der Mastersruderer (ab 27 Jahre aufwärts) in Werder / Havel statt. Vom Ruder-Club-Havel Brandenburg. machten sich Jens Beilfuß und Enrico Goldstein auf dem Weg zur Regattastrecke. Diese befindet sich auf der „Werderaner Insel“, wo auch jährlich im April / Mai das berühmte Baumblütenfest stattfindet.

Am ersten Wettkampftag erruderte Enrico mit drei Sportfreunden aus Neuruppin, Werder und Halle im Doppelvierer einen souveränen Sieg heraus.



Mit Jens und Enrico vom R.C.H.B. sowie Oliver Papenbrock aus Neuruppin und Michael Wolter aus Werder sprang am zweiten Tag eine weitere Goldmedaille heraus.

01.-03.07.  Drei Wochen spätere fanden dann in Münster die Deutschen „Vierfachmeisterschaften“ statt. Das heißt, es wurden die Meister der Masters, der Großboote, der Pararuderer und der Hochschulen gesucht.

Einziger Teilnehmer vom R.C.H.B. war Enrico Goldstein. Er startete mit seiner Mannschaft, Oliver Papenbrock aus Neuruppin, Michael Wolter aus Werder und Andreas Gädicke aus Berlin im Doppelvierer der Masters B (Mindestdurchschnittsalter 36 Jahre) und somit eine Altersklasse jünger als sie gemusst hätten.

Getrübt wurde die Stimmung durch einen Totalschaden am Sportgerät (Ruderboot) vier Tage vor dem Wettkampf. Beim Transport auf dem Bootsanhänger ist der gesamte Bugbereich abgebrochen. Nun hieß es für die Mannschaft um Enrico, innerhalb von zwei Tagen ein Boot zu organisieren. Nach einigen Telefonaten wurde uns vom Bootshersteller Filippi in Münster ein Leihboot zur Verfügung gestellt, dass wir nun bis Mitte September behalten können und somit auch zur FISA-World-Masters-Regatta nutzen können. Besten Dank dafür an FILIPPI!

Da uns das Boot erst zwei Stunden vor unserem Start zur Verfügung stand, hatten wir nur sehr wenig Zeit es technisch einzustellen. Wir sind dann eine Stunde vor dem Start des Rennens aufs Wasser gegangen, um uns noch ein wenig mit diesem ungewohnten Boot einzufahren. Schließlich ist jedes Boot anders und das Durchschnittsgewicht unserer Mannschaft ist auch etwas höher, als es für dieses Boot optimal wäre. Aber egal, wir wollten einfach das Beste aus dieser besonderen Situation machen.

Das Rennen startete und bis zur Rennhälfte hielten wir auch sehr gut mit. Nach insgesamt 1.000 geruderten Meter sprang für uns im Ziel eine Bronzemedaille heraus, auf die wir sehr stolz waren.

Darauf lässt sich aufbauen und so starteten wir direkt mit der Vorbereitung für das Saison-Highlight, die FISA-World-Masters-Regatta, welche vom 07.-11. September im französischen Libourne in der von Bordeaux stattfinden wird.

Dort wird der R.C.H.B. mit mehreren Sportlern am Start sein und auf Medaillenjagd gehen.

Wir werden wieder berichten.

Enrico Goldstein

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