Anrudern beim RCHB mit Bootstaufen und Ehrung

von Annika Thiemer
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Am Samstag führte der R.C.H.B. zum ersten Mal seit drei Jahren wieder sein traditionelles Anrudern durch. Trotz Wind und kühlen Temperaturen waren dem Aufruf des Vereins viele Mitglieder gefolgt und absolvierten ihre erste offizielle Ausfahrt der Saison über die Havel. Einer der Doppelvierer wurde dabei sogar von der Präsidentin des Landesruderverbandes Brandenburg, Ulrike Hartmann, verstärkt.

Neben dem gemeinsamen Rudern war es ihr ein Anliegen, Ralf Holzschuher beim Appell zum Ehrenmitglied des Landesruderverbandes zu ernennen. Er ist selbst Mitglied im R.C.H.B. und steuerte vor ihr ehrenamtlich von 2015 bis 2021 als Präsident die Geschicke des LRV. Auch Vizepräsident Roland Köpke war zu Gast in Brandenburg und unterstützte die verdiente Ehrung von Ralf Holzschuher. Dieser war sichtlich überrascht und sehr erfreut.

Der 1. Vorsitzende des R.C.H.B., Lars Beilfuß, gratulierte ebenfalls zur Ernennung von Ralf Holzschuher zum Ehrenmitglied und äußerte sich stolz, dass mit dem schon kurz zuvor zum Ehrenmitglied ernannten Klaus Schönhoff zwei Vereinsmitglieder jetzt diese Würdigung des LRV erhielten.

Das Anrudern hielt nach der Auszeichnung auch noch weitere Höhepunkte bereit. So warteten, nachdem Lars Beilfuß die Vorhaben der neuen Saison vorgestellt und langjährige Mitglieder geehrt hatte, noch drei Bootstaufen auf die Gäste. Dabei durfte Ulrike Hartmann einem neuen Kinder-Doppelvierer mit Steuermann als Taufpatin den Namen „Nessie“ und allzeit eine Handbreit Wasser unter dem Kiel mit auf den Weg geben. Es ist nach der Wende für den hiesigen Ruder-Club der erste neue Doppelvierer, der für den Nachwuchsbereich gekauft werden konnte. Weiterhin bekamen zwei Einer, die gebraucht und für die Nutzung im Erwachsenenbereich angeschafft wurden, die Namen „Hecht“ und „Arapaima“. Als Taufpaten fungierten Gerd Wartenberg, Vorsitzender des Stadtsportbundes Brandenburg, und Fred Buchwald, Vorstandsmitglied und aktiver Ruderer des R.C.H.B.

Mit Elizabeth Patschan und Georg Diederichs erhielten zwei Junioren außerdem noch ihre Urkunden für die erfolgreiche Teilnahme an der erstmals virtuell ausgerichteten Ergometer-Landesmeisterschaft Anfang März. Elizabeth schaffte dabei sogar, sich den Titel als Landesmeisterin zu sichern und Georg beendete den Wettkampf bei den Leichtgewichts-Junioren als Vierter.

Die sich anschließende Kaffee- und Kuchentafel im Mehrzweckgebäude des Vereins bot neben der Möglichkeit, sich aufzuwärmen auch die schöne Gelegenheit, sich einmal wieder zu sehen und auszutauschen sowie Pläne für die bevorstehende Wassersaison zu schmieden.