Saisonauftakt der Junioren

von Annika Thiemer
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Landesmeisterschaften im Ergometerrudern und Langstrecken-Test in Berlin

 05.03. / 19.03. Auch wenn die Rudersaison im Verein noch nicht offiziell eröffnet wurde, fanden für die Junioren des Vereins bereits die ersten Wettkämpfe statt. Angefangen mit den Landesmeisterschaften im Ergometerrudern am 05. März. Anders als sonst fanden diese aber aufgrund der hohen Infektionszahlen und der Bitte des Landesruderverbandes Brandenburg nicht wie gewohnt in Schwedt/Oder statt, sondern alle Teilnehmer ruderten in ihren Vereinen und die Ergometer wurden über einen PC mit dem Internet verbunden, sodass die Rennen virtuell ausgetragen werden konnten. Für den R.C.H.B. traten zwei Sportler an. Zuerst startete Elizabeth Patschan bei den B-Juniorinnen über 1.500 Meter. Sie teilte sich das Rennen gut ein und siegte am Ende souverän mit 15 Sekunden Vorsprung, wodurch sie sich den Landesmeistertitel sicherte. Eine Stunde später war dann das Rennen von Georg Diederichs bei den leichten B-Junioren. In einem spannenden Rennen belegte er am Ende den vierten Platz und verpasste die Podestplätze nur um 2 Sekunden. Insgesamt hat die Online-Austragung dieser Landesmeisterschaft sehr gut funktioniert, allerdings war die Beteiligung an diesem Wettkampf leider nicht so gut wie in den Jahren vor der Pandemie.

Am 19. März ging es für Elizabeth Patschan nach Berlin zum Frühjahrs-Langstrecken-Test auf dem Hohenzollernkanal. Georg Diederichs konnte krankheitsbedingt leider nicht teilnehmen. Der Berliner Langstrecken-Test ist die erste Leistungsüberprüfung des Jahres, an der in erster Linie Ruderer aus Brandenburg und Berlin teilnehmen. Diese Regatta wird stets als Zeitfahren ausgetragen, wobei alle Ruderer nacheinander mit einer Minute Abstand starten. Leider frischte der Wind im Laufe des Tages ziemlich auf, so dass die später gestarteten Ruderer, wie zum Beispiel auch Elizabeth, etwas mehr Gegenwind hatten. Am Ende belegte sie über die 6.000 Meter lange Strecke den 12. Platz, was angesichts der Tatsache, dass das ihr erster Wettkampf überhaupt im Boot war, eine wirklich gute Leistung ist. Ihr Trainer Ingo Fattroth begleitete das Rennen auf dem Fahrrad an der Seite des Kanals und motivierte Elizabeth vom Start bis ins Ziel. 

Florian Lorbiecki