Langstreckenregatta „Quer durch Berlin“

von RCH Admin
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Während der gewöhnliche Berlin-Tourist seine Stadtrundfahrt auf der Spree entspannt auf einem großen Ausflugsdampfer unternimmt, hatten Sarah Wibberenz, Annette und Fini Sturm dieses Vergnügen im Ruderboot. Bei der jährlichen Langstreckenregatta „Quer durch Berlin“ haben die Ruderer einmal im Jahr die Möglichkeit auf der westlichen Spree von der Schleuse Charlottenburg bis zum Haus der Kulturen der Welt am Hauptbahnhof zu rudern.

Dieses 7km lange Rennen ist natürlich weitaus anstrengender, macht aber großen Spaß, vor allem bei so herrlichem Spätsommerwetter wie in diesem Jahr.

Annette startete mit einer Renngemeinschaft im Masters-Frauen-Achter (leider noch ohne Lissy Leue aufgrund ihres Handwurzelbruchs vor einigen Wochen). Sie belegten den 2. Platz insgesamt und den ersten Platz in ihrer Altersklasse.

Herti stellte eine Vierermannschaft aus seiner Trainingsgruppe zusammen: neben Fini saß auch Sarah in diesem Renndoppelvierer. Da die Ruderinnen normalerweise ungesteuerte Vierer rudern, war es etwas ungewohnt plötzlich eine Steuerfrau im Boot zu haben, da man das Gewicht deutlich merkt und der Bootslauf dadurch verändert ist. Bei dieser Langstreckenregatta, mit zahlreichen Kurven, engen Brücken und Überholmanövern ist eine Steuerfrau aber unerlässlich. Die Steuerfrau Luise fuhr auf einer ziemlich idealen Kampflinie den Vierer ins Ziel, wodurch sich die Mannschaft über eine schnelle Endzeit freuen konnte. Da sie aber der einzige Renn-Vierer waren, starteten sie jedoch leider außer Konkurrenz.

Tobias Oppermann (inzwischen für die Ruderunion Arkona Berlin startend) war im Männer Achter unterwegs. Vor einigen Wochen gewannen sie die Ruderbundesliga-Saison! Während bei diesem Event 350m absolviert werden quälten sie sich auf der Spree über eine etwa 20x längere Distanz und wurden mit dem zweiten Platz belohnt.

Bei „Quer durch Berlin“ können Ruderer aller Altersklassen, im Renn- oder in Gigbooten, mit Skull- und mit Riemen, im Achter oder im Vierer an den Start gehen. Deshalb wäre es schön, wenn im nächsten Jahr vielleicht noch ein paar mehr Brandenburger dazu Lust hätten!

Fini Sturm