Internationale Juniorenregatta in Hamburg

von RCH Admin
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Drei Wochen vor der Deutschen Jugendmeisterschaft im Rudern trafen sich in Hamburg die besten Juniorinnen und Junioren zur Standortbestimmung und Ausfahren der Rangliste innerhalb des Deutschen Ruderverbandes. Auch vier Sportler vom R.C.H.B. waren mit ihrem Trainer Ingo Fattroth unter den zahlreichen Teilnehmern, die aus ganz Deutschland und darüber hinaus an die Elbe gereist waren. 

Dauerregen und starker Schiebewind machten es den Ruderern nicht leicht, doch alle kämpften sich gut durch das anstrengende Wochenende.

Besonders die B-Juniorin Sarah Wibberenz machte im Einer deutlich, dass sie in der deutschen Spitze mitmischen möchte. Sie wurde am Samstag Zweite in ihrer Abteilung und ihre erruderte Zeit ergab für den Sonntag die Teilnahme im großen Finale um die Plätze Eins bis Sechs. Auch hier ließ sie nicht locker und gewann am Ende einen ganz knappen Kampf zwischen drei Booten um die Silbermedaille. Somit war nur eine Juniorin schneller als sie. Besonders erfreulich ist auch, dass sie den Rückstand zu ihrer bisherigen Konkurrentin aufholen und diese bereits jetzt hinter sich lassen konnte.

Gemeinsam mit Klara Struppek, die zum ersten Mal an einer internationalen Regatta auf Spitzenniveau teilnahm, fuhr Sarah ebenso im Doppelzweier der 15/16-Jährigen. An Tag Eins mussten sie sich in einem schweren Lauf noch mit Platz Drei zufriedengeben. Damit wurden sie für Sonntag in den vierten von insgesamt sieben Finalläufen eingeteilt. Nachdem sie dort noch einmal alle Kräfte mobilisiert hatten und vom Trainer viel Motivation mitbekamen, gab es an Tag Zwei die erhoffte Medaille. Sie ließen alle Gegner hinter sich und lieferten ein sehr gutes Rennen ab.

Dominik Schmedes ruderte mit Luke Arnold vom RC Potsdam im Zweier ohne Steuermann B. Schon vor kurzem in Köln sammelten sie erste gemeinsame Erfahrungen. Nun hatten sie wieder zu kämpfen – mit schwierigen Bedingungen ebenso wie mit sehr starken Gegnern. Da sie ihre Abteilung am Samstag als Vierte abschlossen, ging es für sie am Sonntag noch im „kleinen“ Finale um ein gutes Ergebnis. Nach einem Kampf mit den Wellen und technischen Schwierigkeiten, schließlich sind sie in einer der am schwierigsten zu beherrschenden Bootsklasse unterwegs, kamen sie nach 1.500 Metern als Zweite ins Ziel.

Zum kleinen R.C.H.B.-Team gehörte ebenso auch Frederik String. Er ging im Einer der B-Junioren an den Start. Hier musste er jedoch ein wenig Lehrgeld zahlen. Mit der Spitze kann er leider bisher nicht mithalten. Er musste sich mit hinteren Platzierungen zufriedengeben, doch konnte er dennoch wertvolle Erfahrungen sammeln bei seinem Start auf internationalem Parkett.

Henriette Schwarz